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Die Idee

DEN HORIZONT ERWEITERN

Jedes Jahr gehen allein mit Freiwilligendiensten mehr als 5.000 junge Deutsche in ein Land des Globalen Südens („Entwicklungsland“), um sich in sozialen Projekten zu engagieren. Hinzu kommen diejenigen, die über Praktika, Ausbildung oder unternehmerische Entsendungen ins Ausland gehen.

RAUS AUS DER COMFORT ZONE

Alle diese jungen Erwachsenen haben den Mut, sich in einen für sie fremden Kontext zu begeben und den Lebensalltag mit den Menschen an ihrem Einsatzort zu teilen. Sie öffnen sich für andere Kulturen und lernen, Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Intensive Erlebnisse und Erfahrungen „verwandeln“ sie.

DER „KLICK IM KOPF“

Zurückgekehrt nach Deutschland, sehen sie ihr persönliches Umfeld und die globalisierte Welt mit anderen Augen. Der im Ausland angestoßene Perspektivenwechsel wirkt noch lange nach. Bei vielen ist er wie ein „Klick im Kopf“, der das Denken aus eingefahrenen Bahnen wirft. Die jungen Menschen hinterfragen ihre bisherigen Deutungsmuster und ihre Art zu leben. Sie stellen in Frage, was bis dahin selbstverständlich war, zum Beispiel ihr Konsumverhalten.

WELT FAIRWANDELN

Sie möchten etwas verändern und die Gesellschaft in Deutschland mitgestalten. Dafür engagieren sie sich ehrenamtlich im sozialen oder politischen Bereich. Ihre Mission: die Gesellschaft gerechter und solidarischer machen.

KREATIVES POTENZIAL

Junge Menschen, die eine Zeit im Ausland verbracht haben, bringen ein enormes innovatives Potenzial nach Deutschland mit. Dabei wirken ihre Auslandserfahrungen wie ein Katalysator: Ihre Motivation, nach der Rückkehr etwas in ihrem Umfeld zu bewegen und zu verändern, ist besonders hoch. Sie sind bereit, mit ihrem Engagement Verantwortung zu tragen und nehmen vielfältige Aufgaben in unserer Gesellschaft wahr. Gerade für ein Einwanderungsland wie Deutschland sind jene, die einmal selbst „Fremde“ in einer anderen Gesellschaft waren, wichtige Vermittler zwischen Kulturen und Botschafter für Begegnung.

AKTEURE DER FAIRWANDLUNG

Rückkehrerinnen und Rückkehrer sind mit ihren Projekten junge Akteure für die Umsetzung der sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs). Als solche engagieren sie sich für nachhaltiges Wachstum, kritischen Konsum und globale Partnerschaften.