Foto: Sandra Meynd

Die Idee

RAUS AUS DER KOMFORTZONE

Ein Erfahrungszeitraum im Ausland – das Lernen, Arbeiten und Leben in einem anderen Land – ist für viele junge Menschen eine inspirierende und prägende Erfahrung. Oftmals finden sie gerade in Ländern, die in der westlichen Welt primär mit Armut, Krisen und Katastrophen assoziiert werden, besondere Gastfreundschaft und ein zweites Zuhause

Jedes Jahr gehen allein mit dem weltwärts-Programm der Bundesregierung rund 3.500 junge Deutsche in ein Land des Globalen Südens, um sich in sozialen Projekten zu engagieren. Hinzu kommen diejenigen, die über andere internationale Freiwilligendienste, Praktika, Ausbildung, Studium oder ihren Beruf ins Ausland gehen und so vielfältige neue Erfahrungen sammeln können.

DEN HORIZONT ERWEITERN

Alle diese jungen Erwachsenen begeben sich in einen für sie fremden Kontext und teilen den Lebensalltag mit den Menschen vor Ort. Die meisten lernen dadurch, Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und in globalen Zusammenhängen zu denken. Sie werden sich ihrer Privilegien bewusst, was es heißt in Deutschland aufgewachsen zu sein und ins Ausland gehen zu können.

AKTEUR*INNEN DES WANDELS

Nach ihrer Rückkehr sehen viele ihr persönliches Umfeld mit anderen Augen. So nehmen sie Überfluss und die Verschwendung von Ressourcen in Deutschland deutlicher wahr als zuvor und stellen ihren bisherigen Lebensstil in Frage. Bei vielen wächst daraus ein großes Bedürfnis, selbst aktiv zu werden und sich für entwicklungspolitische aber auch gesellschaftliche Anliegen einzusetzen. Mit großer Motivation, Kreativität und Engagement starten sie neue Initiativen, die den gesellschaftlichen Wandel in Deutschland weiter voranbringen wollen.

Der FAIRWANDLER-Preis stellt dieses vielfältige Engagement von Rückkehrer*innen in den Mittelpunkt und zeigt, welchen Beitrag ihre Initiativen und Projekte zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele, aber auch für ein menschlicheres Miteinander in Deutschland leisten.